“Der Moderne Irrationalismus”, Vortrag II aus ZzrP

Mittwoch, 14.12. um 19 Uhr
Leopoldstr. 13 (“Schweinchenbau”), Raum 1301

Im ersten Vortrag wurde auf Gründe des Irrationalismus eingegangen. Aus der Klassenstruktur der Gesellschaft entstehende Phänomene wie Krieg, Krise, Unterdrückung und Ausbeutung sowie “natürliche” Angstzustände vor Sterben und Krankheiten. Durch die verursachten Ohnmachtsgefühle und Existenzängste werden die Menschen für irrationalistische Ideen anfällig.
Warum aber sind bestimmte Menschen für Irrationalismus mehr anfällig als andere? Was bedeuten Klasse und Klassenbewußtsein in diesem Zusammenhang? Mehr dazu morgen auf der Veranstaltung…!

Zirkel zur revolutionären Philosophie – Der Irrationalismus

Zirkel zur rebellischen Philosophie: Der moderne Irrationalismus
-> Vortragsreihe mit sieben Terminen
-> Untersuchung des bürgerlichen Irrationalismus in verschiedenen Bereichen
-> Die Gründe des Irrationalismus und dessen Überwindung

Vortrag I: Einführung
Referent: Suphi Toprak
Termin: 7.12.2011, 19 Uhr, StuVe (Leopoldstr. 15, U -Bahn Giselastr.)

Meldungen über Morde, Kriege und Rassismus sind alltäglich. Während der technische Fortschritt neue Möglichkeiten für die Menschheit bringt, irrt sich diese immer noch durch die Religion, die Esoterik oder den Rassismus. Sind solche Irrungen dem Menschen angeboren? Werden sie erst in der Gesellschaft geschaffen und gestaltet? Wie und warum werden die Menschen irrationalisiert? Handelt es sich um eine Verschwörung oder um einen strukturellen Prozess?

Vortrag II: Die Verzweiflung der modernen Gesellschaft: Esoterik und Verschwörungstheorien
Referentin: Claudia Barth
Termin: 14.12.2011, 18 Uhr, StuVe

Es erfolgt eine systematische Einführung in die wichtigsten Aspekte esoterischer Ideologien sowie die kritische Auseinandersetzung mit ihrem Einfluss auf die Gesellschaft. Zunächst werden die historischen Wurzeln des Okkultismus dargelegt und die Kritik auf ein theoreti-sches Fundament gestellt. Anschließend werden alle zentralen Begriffe der Esoterik erläutert und zahlreiche aktuell relevante Akteure vorgestellt. Besonderes Augenmerk legt die Referen-tin auf die für Deutschland spezifische Spielart der Esoterik mit völkischem Einschlag.

Weihnachtstreffen

Sonntag, 19 Uhr Treffen in den StuVe-Räumen
GLÜHWEINAUSSCHANK (und Punsch)

Außerdem Festlegung eines neuen Rhythmus, vorgeschlagen alle zwei Wochen, Wochentag wird noch abgestimmt. Weitere TO-Vorschläge bitte über den AK-Gewerkschaften-Verteiler oder an ak-gewerkschaften@gmx.de

An die Presse usw. Gedächtnisprotokoll/Einschätzung des Aktionstages 17.11. und Besetzungsversuchs.

Dies ist eine Art Gedächtnisprotokoll und Einschätzung, welche wir als AK Gewerkschaften am Abend des 17. November über den heutigen „Bildungsstreik“ formuliert haben. Wir senden diese Nachbereitung an alle möglichen Verbündeten und Presse-Kontakte, in der Erwartung, damit kritisch eine Diskussion darüber anstoßen zu können, was dem Bildungsstreik vielleicht fehlt oder wie ein Bildungsstreik mit seinen verschiedenartigen Forderungen mehr Nachdruck und Schlagkraft verliehen werden könnte.

Heute, am 17. November, fand auch in München eine Demonstration im Rahmen der „global action days of education“ und des all-jährlichen Bildungsstreiks statt. Ein Bildungsstreik, der den Namen verdienen würde, wurde es dann wieder nicht ganz. Immerhin war der Protestmarsch in München mit bis zu 1.000 Teilnehmenden jedoch größer als in den meisten anderen deutschen Städten. Vergleichbar mit Protesten in Chile, Griechenland oder Spanien war der zwei-stündige Spaziergang dennoch bei weitem noch nicht.

Doch was wurde heute versucht, um die Demonstration zu einem Streik zu machen, und woran scheiterte das?

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Münchener Manifest – Diskussionsbeitrag zum Bildungsstreik 2011

Dieses Manifest dient einzig dem Ziel, eine Verständigung über Perspektive und Strategie der Bildungsstreikbewegung herbeizuführen. Eine Verständigung setzt zunächst die Analyse der Stärken und Schwächen bisheriger Bildungsproteste voraus. Jede Entscheidung über Strategien und Ziele für die Bildungsstreikbewegung fordern schließlich eigene Aktionsformen und Vorgehensweisen. In diesem Text werden die wichtigsten Fragen der Bildungsstreikbewe gung thematisiert und aus gesamtgesellschaftlicher Perspektive behandelt. Aus dieser Per spektive heraus werden die Aktionen bewertet. Die Bildung ist kein „neutraler“ Bereich der Gesellschaft, sondern wird bestimmt durch die Interessen des Arbeitsmarktes. Eine demokratische, selbstbestimmte und friedliche Bildung ist nur möglich, wenn sie sich aus den Zwängen des Marktes befreien kann. Während die Bosse von ihren ArbeiterInnen mehr Leistung für weniger Geld erwarten, versuchen die aktiven Teile der ArbeiterInnen für mehr Geld weniger zu arbeiten. Die Studierenden sind nach ihrem Abschluss ein Teil der ArbeiterInnenklasse, wenn sie es durch Studentenjobs nicht ohnehin schon sind. Die Bosse sind auch bereit, einige Forderungen der Bildungsstreikbewegung zu akzeptieren, insofern diese sich selbst als Humankapital versteht und für die Interessen des Arbeitsmarktes nützliche Vorschläge macht. Weil konforme Überschneidungen zwischen den Interessen des Arbeitsmarktes und den Forderungen des reformistischen Bildungsprotestflügels existieren, erfährt dieser regelmäßig große Beliebtheit. Daher unterstützen auch die unverbesserlichen Verfechter des kapitalistischen Arbeitsmarktes teilweise seine Forderungen. Doch gerade diese Vorgehensweise sperrt die Mehrheit der Gesellschaft von guter Bildung aus und trägt zu einem großen Teil zur ihrer gegenwärtigen miserablen Lage bei. Die Bildungsstreikbewegung muss mit ihren Forderun gen die politischen Kräfte unterstützen, die grundsätzlich an einer Neugestaltung bis hin zur Aufhebung des Arbeitsmarktes interessiert ist.

Eine politische Kraft, die dazu in der Lage ist, ist innerhalb der momentanen Bildungsstreikbewegung zu konstruieren. Dieses Ziel kann nicht in einer Stadt allein erreicht werden. Daher sollte in der gesamten Bildungsstreikbewegung ein offenes Netzwerk aufgebaut werden. Erst diese Perspektive macht die Bildungsbarriere in der Gesellschaft überflüssig.

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Rekonstituierung & Neuaufbau

Wir konstituieren uns gerade neu, erneuern das Selbstverständnis und werden hier ein paar Artikel veröffentlichen, um euch über unseren aktuellen Stand und interne Diskussionen auf dem Laufenden zu halten.

Offenes Treffen ist immer Sonntags um 19 Uhr in den Räumen der StuVe (Leopoldstr. 15, Naehe Giselastrasse, München),

Und per Mail könnt ihr uns hier erreichen:
ak-gewerkschaften [att] gmx [punkt] de